Museum auf dem Burghof








Auf dem Burghof 1A








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Öffnungszeiten:







Mi und Do 10.30 - 16.00 Uhr







So 10.30 - 16.00 Uhr











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Die Publikationen

















Buchreihe








Hallermunter Schriften














Seit 1996 ist das Museum auf dem Burghof
in Springe Herausgeber der Hallermunter Schriften, einer aufwändig gestalteten Buchreihe mit historischen Dokumenten und Bildern zu unterschiedlichen Themen, recherchiert von verschiedenen Autoren. Die Bücher sind fadengebundene Hardcover-Ausgaben mit ISB-Nummer.

Bisher erschienen sind drei Bände:





















Hallermunter Schriften 1


Hallermunter Schriften 2


Hallermunter Schriften 3











Industriegeschichte des Deister-Süntel-Raumes


"Wir sind Deutsche mit jüdischer Religion."


Gedemütigt und ausgebeutet


Hallermunter Schriften 1, Springe 1996


Hallermunter Schriften 2, Springe 1999


Hallermunter Schriften 3, Springe 2009


Manthey, U., Vohn-Fortagne, K.


Rohde, H.-C.


Rehren, E.


Format: 24 x 21 cm, 380 Seiten, reich bebildert,
ISBN 3-00-000566-8


Geschichte der Juden in Eldagsen und Springe, Bennigsen, Gestorf, Völksen


Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in Stadt und Landkreis Springe 1939-1945


Auflage vergriffen


Format: 24 x 21 cm, 150 Seiten, reich bebildert,
ISBN 3-00-004056-0


Format: 24 x 21 cm, 156 Seiten, reich bebildert, ausführliches Quellen- und Literaturverzeichnis,
ISBN 978-3-00-028749-7





Euro 15,00


Euro 17,50



















Zum Buch:








Eike Rehren
Gedemütigt und ausgebeutet
Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in Stadt und Landkreis Springe 1939-1945

















Mit diesem Buch wird eine Lücke in der Kenntnis von der jüngeren Geschichte der Stadt Springe und des ehemaligen Landkreises Springe geschlossen. Damit werden zudem die, wenn auch lückenhaften Befunde aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, vor dem Vergessen bewahrt.
In einer gründlich recherchierten Mikrobetrachtung hat der Autor einen wichtigen Forschungsbeitrag zu einer geschichtlich notwendigen Makrobetrachtung der damaligen Situation und der damit verbundenen Geschehnisse geleistet.


Sein Anliegen ist, dass nachwachsende Generationen ein Bild vom Schicksal der hier als Zwangsarbeiter eingesetzten und überwiegend ausgebeuteten Ausländer und der Kriegsgefangenen erhalten. Das Buch beruht auf den Erinnerungen des Autors und auf Berichten von Zeitzeugen. 110 Gespräche hat Rehren im Laufe von zehn Jahren geführt. Parallel dazu wurden von ihm die einschlägigen Bestände sowohl der Lokalen Archive als auch des Hauptstaatsarchivs Niedersachsen in Hannover ausgewertet. Das Buch enthält ein ausführliches Quellen- und Literaturverzeichnis.


























Heftreihe








Hallermunter Schriften





Historische Streifzüge







Hallermunter Schriften - Beiheft 1,
Springe 2007






Autoren:
G. Behmann, S. Bredow, H. Busse,
H. Callies, U. Manthey, A. Schwager






Format: 24 x 21 cm, 84 Seiten, reich bebildert






Euro 5,00






>>Leseprobe

















In der Reihe "Hallermunter Schriften" des Museum auf dem Burghof e.V. erscheint erstmals ein durch Themenvielfalt gekennzeichnetes Beiheft.

Die historischen Streifzüge beginnen in geologischer Urzeit, als Dinosaurier im norddeutschen Raum lebten, wie der Bericht über neue Funde bezeugt. Aus dem Mittelalter stammt ein als Exponat im Museum zu besichtigender Knochenkamm, zu dem viele Fragen offen bleiben. Mit der damaligen Gerichtsbarkeit beginnt ein Beitrag über das Springer Amtsgericht, dessen Geschichte bis zur heutigen Situation dargestellt wird. Ebenfalls bis zur Gegenwart untersucht ein Aufsatz die Beziehungen zwischen Hannover und Italien seit dem 14. Jahrhundert.

Die Lebenserinnerungen des 1910 geborenen Holzbildhauers Gustav Schrader gehen bis in seine Kindheit zurück,



vermitteln ein Bild der Zustände während der Weltwirtschaftskrise, befassen sich mit der Möbelfabrik Schaper & Hunke und schildern authentisch den Schrecken von Krieg und Gefangenschaft.

Die NS-Zeit ist Gegenstand eines Beitrages über den Jubel für den Diktator Adolf Hitler, der anlässlich des "Reichserntedanktages" am Bückeberg durch die mit Hakenkreuzfahnen geschmückten Ortschaften in hiesiger Region fuhr. Die Reise in die Vergangenheit endet auf amüsante Weise mit Kindheits- und Jugenderinnerungen an die Hindenburgstraße aus den Vor- und Nachkriegsjahren sowie an die britische Besatzungszeit. Den Abschluss bildet ein Interview mit der neuen Museumsfachfrau Sabine Bredow.



























Das weitere Angebot





Baller, W., Plattdeutsche Redewendungen in ihrer Anwendung, Duderstadt, 2005








Euro 7,50

















Biester, M., Vohn-Fortagne, K., Stühle und mehr. Das Deister-Süntel-Tal, die Wiege der Norddeutschen Stuhlindustrie. Bad Münder, 2000







Euro 24,00















Böker, D., Geschichte des Handwerks von 1585 bis zur Gegenwart dargestellt am Beispiel der Stadt Springe. Springe 1989







Euro 8,00















Der Söltjer. Streifzüge durch Bad Münder und Umgebung. (Hrsg.: Heimatbund Bad Münder) alle Jahrgänge ab 1979, soweit nicht vergriffen







je Euro 8,00







Registerband 1 u. 2 je Euro 1,50















Flemes, Chr., Hannoversche Mundart - Sprüche und Redensarten in Calenberg-Stadthannoverscher Mundart. Hannover 2005, herausgegeben und neu bearbeitet von Friedrich Wilhelm Netzel







Euro 2,95















Führer durch das Kreisheimatmuseum Springe







Euro 2,20

















Garbe, H., 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lauenau 1897-1997, Lauenau 1997








Euro 9,00

















Kalisch, H., Die Kriegstoten. Namen und Schicksale der in den Kriegen 1870/71, 1914/18 und 1939/45 umgekommenen Springer Bürger. Springe 1995








Euro 2,50

















Lilge, A., Ortschronik Springe, Springe 2002








Euro 20,00
















Mierau, U., Unterwegs im Deister-Süntel-Tal. Ein heimatkundlicher Streifzug von Springe über Bad Münder, Eimbeckhausen, Lauenau, Rodenberg nach Bad Nenndorf. Eimbeckhausen 2000







Euro 5,00















Schulz, G., Lüdersen - Ein Dorf im Calenberger Land einst und jetzt, Springe 2005







Euro 28,50















Seedorf, H.-H., 25 Jahre Museum Springe. Sammeln, Bewahren, Erforschen, Vermitteln. Gedanken und Beobachtungen eines Beteiligten. Springe 1994







Euro 3,00















Steinbauer, B., Rimkus A., Das Tagebuch der ersten selbstfahrenden trojanischen Kuh, inkl. CD-Rom, Springe 2001








Euro 19,90

















Original-Ansichtskarten von Springe ab 50-er Jahre








Euro 0,50





























Museums-Edition














Ansichtskarten und Poster (Nachdrucke)








Nr. 01/2003: Statt und Ampt Hallerspring, Kupferstich von Merian um 1650







Nr. 02/2003: Marktplatz von Springe, Lithographie von F. G. Müller um 1878







Nr. 03/2003: Gruß aus Springe, Litho-Ansichtskarte um 1900







Nr. 04/2003: Domänenhof, Ansichtskarte 1920-er Jahre



Nr. 01/2003: Statt und Ampt Hallerspring, Kupferstich von Merian um 1650





Nr. 05/2003: Echternstraße, Ansichtskarte um 1910







Nr. 06/2003: Marktplatz mit Marienbrunnen, Ansichtskarte um 1910







Nr. 07/2003: St.-Andreas-Kirche, Ansichtskarte um 1920







Nr. 08/2003: Haus Peters, Ansichtskarte um 1920





Nr. 02/2003: Marktplatz von Springe, Lithographie von F. G. Müller um 1878






Nr. 03/2003: Gruß aus Springe, Litho-Ansichtskarte um 1900






Nr. 04/2003: Domänenhof, Ansichtskarte 1920-er Jahre






Nr. 05/2003: Echternstraße, Ansichtskarte um 1910






Nr. 06/2003: Marktplatz mit Marienbrunnen, Ansichtskarte um 1910






Nr. 07/2003: St.-Andreas-Kirche, Ansichtskarte um 1920






Nr. 08/2003: Haus Peters, Ansichtskarte um 1920






Nr. 10/2003: Lunula-Nachbildung, Museumsexponat






je Ansichtskarte:






Euro 1,50






Mäppchen mit allen 9 Motiven:






Euro 11,00






DIN A3 Poster je Motiv:






Euro 6,00
















(bei Versand: alle Preise zzgl. Porto)





























Die Projekte

















Neueröffnung der Wald- und Forstabteilung





Neu eröffnet seit dem 20. Oktober 2007:
Die Abteilung Wald und Forstwirtschaft in der Remise des Museums.
>> PDF-Datei des Artikels der Neuen Deister-Zeitung vom 22.10.2007











Wald- und Forstabteilung



Wald- und Forstabteilung




























Projekt: "Katz-Schmiede"














Zwischen Hufeisen und Schwengelkappen


Filmteam dokumentiert "Katz-Schmiede" für das Museum auf dem Burghof



















Fast in Vergessenheit geraten: Nach mehr als 30 Jahren öffnete die alte Katz-Schmiede wieder die Pforten. Die Schmiedekunst soll auch den nächsten Generationen erhalten bleiben








"Altes Eisen und schwarzes Pech erspart dem Schmied so manche Zech!" Diesen Leitsatz seines alten Lehrmeisters Heinrich Katz hat Walter Mattern, bis Mai 1953 Geselle der Springer Schmiede, bis heute nicht vergessen. "Schrott gab es für uns damals nicht, altes Eisen haben wir immer wieder verwendet", erzählt Mattern.





Historisches Innenleben: Der Arbeitsplatz von Heinrich Katz.







Fast 50 Jahre nach seiner Gesellenarbeit - eine im Feuer geschweißte Schwengelkappe aus alten Radeisen - kehrt der mittlerweile 73-Jährige an seine alte Wirkungsstätte zurück, um Kunst-Schmied Andreas Rimkus und einem Filmteam aus Hannover vor laufender Kamera die traditionelle Schmiedekunst zu erklären und die eine oder andere Anekdote aus seiner Gesellenzeit zu erzählen.


"Das Hufeisen über dem Eingangstor stammt von einem Pferd des Kaisers Wilhelm,das es bei der Jagd verloren haben soll", berichtet der Geselle des Uropas, der zu jedem rostigen Werkzeug eine Geschichte erzählen kann. Als Mattern den Stempel mit der spiegelverkehrten Aufschrift "H KATZ" in die Hand bekommt, sagt er spontan: "Beim ersten Schlag musste der Stempel sitzen. Mit dem Zeichen meines Meisters haben wir immer unsere neuen Wagen gekennzeichnet."














Hintergrund dieser Aktion: Die Schmiedekunst und der Inhalt der in den vergangenen 30 Jahren als Abstellraum genutzten Schmiede soll auch für die nächsten Generationen zu erhalten. "Es wäre toll, wenn wir die Schmiede an anderer Stelle aufbauen könnten und wieder in Funktion bringen", hofft Rimkus, der das traditionelle Handwerk am Leben erhalten möchte.


Als er an der mit Riemen und Stangen angetriebenen Bohrmaschine vorbeiging, konnte er sich daran erinnern wie er einen anderen Lehrling rettete, der sich in der Maschine mit seinen Haaren verfangen hatte.














Denn die Scheune ist von Noch-Besitzer Andreas Bormann kürzlich verkauft worden und geht in etwa zwei Wochen in den Besitz der neuen Eigentümer über. "Die Arbeitsgeräte meines Uropas möchte ich dem Museum stiften, denn seine Arbeit ist auch ein Stück Springer Stadtgeschichte", weiß Bormann. Sein Uropa Heinrich Katz habe mit 90 Jahren noch in der Schmiede gewerkelt. Er sei, wie auch sein Geselle Mattern, ein Schmied aus Leidenschaft gewesen - mit kraftvollen Händen.


Der Rundgang des letzten Gesellen von Heinrich Katz durch die alte Springer Schmiede in der Echternstraße wird in Kürze im Museum auf Video zu sehen sein. Zudem hat sich der rüstige Rentner bereit erklärt im nächsten Jahr einen Vortrag im Museum zu halten und aus dem Nähkästchen der Schmiede Heinrich Katz zu plaudern.








Quelle: HAZ, Deister-Anzeiger Nr. 228, vom 30.09.2002, Text und Fotos (2) Rosslan








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